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Prof. Dr. Zimmermann, Walter
FamRZ-Buch 14: Die Nachlasspflegschaft
2. Auflage 2009
€ 68,00 | bestellen
ISBN: 978-3-7694-1042-6
2009/05 | XXX und 506 Seiten | Broschur
Viele Menschen sterben vereinsamt ohne Kontakt zu den Angehörigen: Erben unbekannt, Annahme ungewiss, Gläubiger machen Rechte geltend - ein Nachlasspfleger muss her! Die Nachlasspflegschaft ist jedoch nur dürftig geregelt (§§ 1960-1962 BGB, §§ 342 ff. FamFG), durch Verweisungen kompliziert und teilweise unpraktikabel… Dringend gebotene Abhilfe schafft das FamRZ-Buch: Hier gibt es "einen hervorragenden Einblick in alle wesentlichen Zusammenhänge, in die eine Nachlasspflegschaft gestellt ist."*
Die Neuauflage berücksichtigt durchgängig das zum 1.9.2009 in Kraft tretende FamFG, ebenso weitere (u.a. PStG) bzw. geplante (z.B. § 1813 BGB) Änderungen! So mussten die Abschnitte
- Vergütung (55 Seiten - neues VBVG!),
- Erbenermittlung und Erbenermittler,
- Rechtsmittel
in weiten Teilen neu geschrieben werden. Der Schwerpunkt liegt weiter auf den finanziellen Fragen (u. a. Bankgeschäfte, Kosten).
Eine prägnante, äußerst informative Darstellung (zahlreiche Adressen und Hin-weise!) für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte, Behörden (Sozial-, Ordnungs- Finanzämter, Fiskus), Bestattungsunternehmen, sonstige Gläubiger und Schuldner sowie die ermittelten Erben selbst!
* Prof. Dr. Kurt Kuchinke, FamRZ 2002, 662, zur Vorauflage.
Die Neuauflage berücksichtigt durchgängig das zum 1.9.2009 in Kraft tretende FamFG, ebenso weitere (u.a. PStG) bzw. geplante (z.B. § 1813 BGB) Änderungen! So mussten die Abschnitte
- Vergütung (55 Seiten - neues VBVG!),
- Erbenermittlung und Erbenermittler,
- Rechtsmittel
in weiten Teilen neu geschrieben werden. Der Schwerpunkt liegt weiter auf den finanziellen Fragen (u. a. Bankgeschäfte, Kosten).
Eine prägnante, äußerst informative Darstellung (zahlreiche Adressen und Hin-weise!) für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte, Behörden (Sozial-, Ordnungs- Finanzämter, Fiskus), Bestattungsunternehmen, sonstige Gläubiger und Schuldner sowie die ermittelten Erben selbst!
* Prof. Dr. Kurt Kuchinke, FamRZ 2002, 662, zur Vorauflage.
Zur 2. Auflage:
"Die Nachlasspflegschaft ist im BGB bzw. FamFG nur dürftig geregelt, durch Verweisungen kompliziert und teilweise unpraktikabel. Das FamRZ-Buch gibt hier einen hervorragenden Einblick in alle wesentlichen Zusammenhänge, in die eine Nachlasspflegschaft gestellt ist.
Die Neuauflage berücksichtigt durchgängig das zum 1. 9. 2009 in Kraft getretene FamFG, ebenso weitere (u. a. PStG) bzw. geplante (z. B. § 1813 BGB) Änderungen. So mussten die Abschnitte Vergütung, Erbenermittlung und Erbenermittler und Rechtsmittel in weiten Teilen neu geschrieben werden. Der Schwerpunkt liegt weiter auf den finanziellen Fragen (u. a. Bankgeschäfte, Kosten). Eine prägnante, äußerst informative Darstellung (zahlreiche Adressen und Hinweise!) für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte, Behörden (Sozial-, Ordnungs-, Finanzämter, Fiskus), Bestattungsunternehmen, sonstige Gläubiger und Schuldner sowie die ermittelten Erben selbst."
(Joachim Basse in ZfF 2009, 216)
"Alltäglich ist es keineswegs, dass ein ehemaliger Vizepräsident eines deutschen Landgerichts sich mit einer solch umfangreichen und fachlich hervorragenden Monographie an die Öffentlichkeit wendet. Nicht selten sterben jüngere wie ältere Menschen vereinsamt und ohne Kontakt mit Angehörigen. Oft mit einem beträchtlichen Vermögen. Noch mehr Nachlässe sind heutzutage allerdings mittellos oder verschuldet. Für viele Beteiligte die Frage, was zu tun ist. Ist der Erbe unbekannt oder ist ungewiss, ob er die Erbschaft angenommen hat, ist vom zuständigen Amtsgericht - Nachlassgericht - ein Nachlasspfleger zu bestellen, der die Erben ermittelt und das Vermögen bis dahin verwaltet. Ein Nachlasspfleger ist auch zu bestellen, wenn ein Gläubiger Rechte gegen unbekannte Erben geltend machen will. Die Nachlasspflegschaft ist im Gesetz eher dürftig geregelt (§§ 1960 bis 1962 BGB; §§ 342 ff. FamFG). Hin und wieder wird auf das Vormundschaftsgericht verwiesen, was manchmal nicht passt. Einige Regelungen, wie die Abwicklung bei dürftigen Nachlässen, sind kaum praktikabel. Mit dem vorliegenden Werk versucht Professor Dr. Walter Zimmermann, die wichtigsten Komplexe der Nachlasspflegschaft darzustellen und jenen eine Hilfe zu geben, die mit unbekannten Erben zu tun haben, also vor allem den Nachlasspflegern, Nachlassgerichten, Betreuungsgerichten, Behörden (Sozialämter, Ordnungsämter, Fiskus, Finanzamt), Bestattungsunternehmern, sonstigen Gläubigern und Schuldnern der unbekannten Erben und schließlich den ermittelten Erben. Ein besonderes Gewicht liegt auf finanziellen Fragen der Nachlasspflegschaft, Bankgeschäften, Kosten und Vergütung. Zur Nachlass- und Erbenermittlung werden wichtige Adressen mitgeteilt. Die am 1.9.2009 in Kraft tretende Reform der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG, einschließlich der Änderungen durch das Reparaturgesetz, Deutscher Bundestag - Drucksache 16/12717 vom 22.4.2009) ist in der Publikation berücksichtigt worden.
Dass Dr. Walter Zimmermann, Vizepräsident a.D. des Landgerichts Passau, zum Honorarprofessor an der Universität Regensburg berufen worden ist, erscheint angesichts des vorgestellten Buches besonders begrüßenswert."
(Frank Sittel in Staatsanzeiger für das Land Hessen 2009, 1931)
"... Das Buch "Die Nachlasspflegschaft" zeichnet sich durch eine durchdachte Gliederung, eine gute und verständliche Darstellung aller Probleme, sowie durch zahlreiche Beispiele als sehr gute Arbeitshilfe für den Nachlasspfleger aus. Durch die Einarbeitung des FamFG in die 2. Auflage ist Zimmermann topaktuell. Das Werk kann nicht nur für die Arbeit des Nachlasspflegers empfohlen werden, sondern bietet auch eine große Hilfe für den Nachlassrechtspfleger, für Rechtsanwälte und Behörden, die mit Nachlasssachen zu tun haben. Letzlich finden auch Erben und Nachlassgläubiger Hinweise für die Durchsetzung ihrer Rechte und Ansprüche."
(Reinhold Spanl, Dozent an der FHVR Starnberg, in Rpfleger 2009, 703)
"Die Hauptaufgaben des Nachlasspflegers liegen in der Verwaltung und Sicherung des Nachlasses sowie der Ermittlung der (unbekannten) Erben. Zimmermann beantwortet in dem FamRZ-Buch detailliert und sachkundig sämtliche Fragen der Nachlasspflegschaft. Die einschlägigen Verfahren und notwendigen Tätigkeiten des Nachlasspflegers werden ausführlich in ihrer praktischen Abwicklung dargestellt. Berücksichtigt sind auch die für den Nachlasspfleger wichtigen angrenzenden Rechtsgebiete wie das Erbscheinsverfah-ren, die Erbauseinandersetzung oder die Nachlassverwaltung.
Die Neuauflage berücksichtigt bereits durchgängig das neue FamFG. Gegenüber der ersten Auflage 2001 wurden insbesondere die Abschnitte über die Vergütung, die Erbenermittlung und das neue Rechtsmittelverfahren in weiten Teilen neu geschrieben und auf den neuesten Stand von Literatur und Rechtsprechung gebracht.
Die prägnante, äußerst informative Darstellung wird durch zahlreiche Adressen und praktische Hinweise ergänzt und ist somit eine gute Arbeitsgrundlage für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte und Behörden sowie Bestattungsunternehmen."
(Guy Walther in Betreuungsmanagement 2009, 226)
"Acht Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage hat Prof. Dr. Walter Zimmermann eine neue Bearbeitung seines Werkes vorgelegt. Der Zeitpunkt des Erscheinens der 2. Auflage hätte nicht besser gewählt werden können, denn Praxis und Theorie werden nicht nur mit bereits länger zurückliegenden Änderungen - z. B. im Personenstands- und im Steuerrecht - bekannt gemacht. Sie werden vielmehr mit dem Buch auch auf die zum 1.9.2009 eingetretenen Gesetzesänderungen durch das FGG-RG v. 22.12.2008 (BGBl I 2586), die der Autor einschließlich der Änderungen durch das später verkündete "Reparaturgesetz" v. 30.7.2009 (BGBl I 2249) vollständig in die Neuauflage eingearbeitet hat, hervorragend vorbereitet. Das Buch ist zudem durch den Hinweis auf die bei Erscheinen bereits beabsichtigte und zwischenzeitlich ebenfalls in Kraft getretene Änderung des § 1813 BGB (Art. 2 Nr. 13 des Gesetzes zur Änderung des Zugewinnausgleichs- und Vormundschaftsrechts v. 6.7.2009, BGBl I S. 1696) auf aktuellem Stand (Rz. 346).
Der Autor hat die Gliederung beibehalten: Auch in der zweiten Auflage werden in 21 Abschnitten alle im Zusammenhang mit einer Nachlasspflegschaft stehenden Aspekte fundiert und umfassend behandelt. Erweitert wurde das Werk um die Gebührentabelle nach der KostO im Anhang.
Äußerlich hat die Neuauflage elf Seiten weniger als ihre Vorgängerin. Dies beruht aber nicht auf einer inhaltlichen Kürzung der Stoffmenge gegenüber der Vorauflage, sondern auf technischen Änderungen. Der Bogen ist damit unverändert weit gespannt und lässt keine Wünsche offen.
Die Neuauflage bietet neben den bereits in der Vorauflage mit großer Sachkunde bearbeiteten Themen rund um die Nachlasspflegschaft eine ebenso sachkundige Darstellung der verfahrensrechtlichen Aspekte, wobei hier vor allem die durch das FamFG eingetretenen Änderungen hervorzuheben sind. (…)
Die Änderungen durch das FamFG machten eine vollständige Neubearbeitung weiter Teile notwendig, deren Einarbeitung in das Werk sehr gut gelungen ist. So wurden u. a. die Abschnitte, in denen sich Zimmermann mit den Rechtsmitteln bzw. -behelfen befasst, neu geschrieben (Rz. 190 ff., 528 ff, 837 ff.), aufgrund der Übergangsregelung des Art. 111 FGG-RG aber auch auf die bisherigen Regelungen hingewiesen. Gerade diese Teile sind es, die das Werk besonders wertvoll machen, denn die Praxis ist angesichts der vielfältigen Änderungen in besonderem Maße auf profunde Hilfen angewiesen, die der Autor in dem Buch bietet. (…)
(…) Für Praxis und Theorie sind die nahezu alle Problembereiche ausleuchtenden Ausführungen außerordentlich wertvoll. Auf die Anschaffung des Buches sollte deshalb nicht verzichtet werden."
(Dipl.-Rpfl. Dagmar Zorn in FamRZ 2010, 523 f.)
... und zur 1. Auflage:
"... Der Autor hat dem an die dürftige gesetzliche Regelung anknüpfenden Themenkreis 500 Buchseiten gewidmet, was allein schon den Schluß zuläßt, daß der Stoff in aller Breite behandelt worden ist. Die Lektüre bestätigt den ersten Eindruck. In 21 ... Abschnitten gibt der Verfasser einen hevorragenden Einblick in alle wesentlichen Zusammenhänge, in die eine Nachlaßpflegschaft gestellt ist ...
Der Stoff ist im einzelnen straff gegliedert, was die Übersicht außerordentlich erleichtert. Der Leser findet schnell das Gesuchte. Der nüchterne, auf weitschweifende Erörterungen verzichtende Stil des Verfassers ist dem Verständnis sehr förderlich ...
Das Buch ist mit großer Sachkenntnis geschrieben worden. Es enthält über die schon eingangs erwähnten anerkennenswerten Eigenschaften hinaus viele nützliche Hinweise - zusätzlich aber auch eine Vielzahl von Informationen, die zwar im Einzelfalle am Rande zu liegen scheinen, einem interessierten Leser aber mühevolle Recherchen ersparen."
(Prof. Dr. Kurt Kuchinke in FamRZ 2002, 663)
"Die erschöpfende und klare Darstellung ist für alle, die mit unbekannten Erben zu tun haben, von erheblichem Wert."
(Ulrich Harmening in ZfF 3/2002, S. 72)
"Die Nachlasspflegschaft ist im BGB bzw. FamFG nur dürftig geregelt, durch Verweisungen kompliziert und teilweise unpraktikabel. Das FamRZ-Buch gibt hier einen hervorragenden Einblick in alle wesentlichen Zusammenhänge, in die eine Nachlasspflegschaft gestellt ist.
Die Neuauflage berücksichtigt durchgängig das zum 1. 9. 2009 in Kraft getretene FamFG, ebenso weitere (u. a. PStG) bzw. geplante (z. B. § 1813 BGB) Änderungen. So mussten die Abschnitte Vergütung, Erbenermittlung und Erbenermittler und Rechtsmittel in weiten Teilen neu geschrieben werden. Der Schwerpunkt liegt weiter auf den finanziellen Fragen (u. a. Bankgeschäfte, Kosten). Eine prägnante, äußerst informative Darstellung (zahlreiche Adressen und Hinweise!) für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte, Behörden (Sozial-, Ordnungs-, Finanzämter, Fiskus), Bestattungsunternehmen, sonstige Gläubiger und Schuldner sowie die ermittelten Erben selbst."
(Joachim Basse in ZfF 2009, 216)
"Alltäglich ist es keineswegs, dass ein ehemaliger Vizepräsident eines deutschen Landgerichts sich mit einer solch umfangreichen und fachlich hervorragenden Monographie an die Öffentlichkeit wendet. Nicht selten sterben jüngere wie ältere Menschen vereinsamt und ohne Kontakt mit Angehörigen. Oft mit einem beträchtlichen Vermögen. Noch mehr Nachlässe sind heutzutage allerdings mittellos oder verschuldet. Für viele Beteiligte die Frage, was zu tun ist. Ist der Erbe unbekannt oder ist ungewiss, ob er die Erbschaft angenommen hat, ist vom zuständigen Amtsgericht - Nachlassgericht - ein Nachlasspfleger zu bestellen, der die Erben ermittelt und das Vermögen bis dahin verwaltet. Ein Nachlasspfleger ist auch zu bestellen, wenn ein Gläubiger Rechte gegen unbekannte Erben geltend machen will. Die Nachlasspflegschaft ist im Gesetz eher dürftig geregelt (§§ 1960 bis 1962 BGB; §§ 342 ff. FamFG). Hin und wieder wird auf das Vormundschaftsgericht verwiesen, was manchmal nicht passt. Einige Regelungen, wie die Abwicklung bei dürftigen Nachlässen, sind kaum praktikabel. Mit dem vorliegenden Werk versucht Professor Dr. Walter Zimmermann, die wichtigsten Komplexe der Nachlasspflegschaft darzustellen und jenen eine Hilfe zu geben, die mit unbekannten Erben zu tun haben, also vor allem den Nachlasspflegern, Nachlassgerichten, Betreuungsgerichten, Behörden (Sozialämter, Ordnungsämter, Fiskus, Finanzamt), Bestattungsunternehmern, sonstigen Gläubigern und Schuldnern der unbekannten Erben und schließlich den ermittelten Erben. Ein besonderes Gewicht liegt auf finanziellen Fragen der Nachlasspflegschaft, Bankgeschäften, Kosten und Vergütung. Zur Nachlass- und Erbenermittlung werden wichtige Adressen mitgeteilt. Die am 1.9.2009 in Kraft tretende Reform der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG, einschließlich der Änderungen durch das Reparaturgesetz, Deutscher Bundestag - Drucksache 16/12717 vom 22.4.2009) ist in der Publikation berücksichtigt worden.
Dass Dr. Walter Zimmermann, Vizepräsident a.D. des Landgerichts Passau, zum Honorarprofessor an der Universität Regensburg berufen worden ist, erscheint angesichts des vorgestellten Buches besonders begrüßenswert."
(Frank Sittel in Staatsanzeiger für das Land Hessen 2009, 1931)
"... Das Buch "Die Nachlasspflegschaft" zeichnet sich durch eine durchdachte Gliederung, eine gute und verständliche Darstellung aller Probleme, sowie durch zahlreiche Beispiele als sehr gute Arbeitshilfe für den Nachlasspfleger aus. Durch die Einarbeitung des FamFG in die 2. Auflage ist Zimmermann topaktuell. Das Werk kann nicht nur für die Arbeit des Nachlasspflegers empfohlen werden, sondern bietet auch eine große Hilfe für den Nachlassrechtspfleger, für Rechtsanwälte und Behörden, die mit Nachlasssachen zu tun haben. Letzlich finden auch Erben und Nachlassgläubiger Hinweise für die Durchsetzung ihrer Rechte und Ansprüche."
(Reinhold Spanl, Dozent an der FHVR Starnberg, in Rpfleger 2009, 703)
"Die Hauptaufgaben des Nachlasspflegers liegen in der Verwaltung und Sicherung des Nachlasses sowie der Ermittlung der (unbekannten) Erben. Zimmermann beantwortet in dem FamRZ-Buch detailliert und sachkundig sämtliche Fragen der Nachlasspflegschaft. Die einschlägigen Verfahren und notwendigen Tätigkeiten des Nachlasspflegers werden ausführlich in ihrer praktischen Abwicklung dargestellt. Berücksichtigt sind auch die für den Nachlasspfleger wichtigen angrenzenden Rechtsgebiete wie das Erbscheinsverfah-ren, die Erbauseinandersetzung oder die Nachlassverwaltung.
Die Neuauflage berücksichtigt bereits durchgängig das neue FamFG. Gegenüber der ersten Auflage 2001 wurden insbesondere die Abschnitte über die Vergütung, die Erbenermittlung und das neue Rechtsmittelverfahren in weiten Teilen neu geschrieben und auf den neuesten Stand von Literatur und Rechtsprechung gebracht.
Die prägnante, äußerst informative Darstellung wird durch zahlreiche Adressen und praktische Hinweise ergänzt und ist somit eine gute Arbeitsgrundlage für Nachlasspfleger, Nachlass- und Betreuungsgerichte, Anwälte und Behörden sowie Bestattungsunternehmen."
(Guy Walther in Betreuungsmanagement 2009, 226)
"Acht Jahre nach Erscheinen der ersten Auflage hat Prof. Dr. Walter Zimmermann eine neue Bearbeitung seines Werkes vorgelegt. Der Zeitpunkt des Erscheinens der 2. Auflage hätte nicht besser gewählt werden können, denn Praxis und Theorie werden nicht nur mit bereits länger zurückliegenden Änderungen - z. B. im Personenstands- und im Steuerrecht - bekannt gemacht. Sie werden vielmehr mit dem Buch auch auf die zum 1.9.2009 eingetretenen Gesetzesänderungen durch das FGG-RG v. 22.12.2008 (BGBl I 2586), die der Autor einschließlich der Änderungen durch das später verkündete "Reparaturgesetz" v. 30.7.2009 (BGBl I 2249) vollständig in die Neuauflage eingearbeitet hat, hervorragend vorbereitet. Das Buch ist zudem durch den Hinweis auf die bei Erscheinen bereits beabsichtigte und zwischenzeitlich ebenfalls in Kraft getretene Änderung des § 1813 BGB (Art. 2 Nr. 13 des Gesetzes zur Änderung des Zugewinnausgleichs- und Vormundschaftsrechts v. 6.7.2009, BGBl I S. 1696) auf aktuellem Stand (Rz. 346).
Der Autor hat die Gliederung beibehalten: Auch in der zweiten Auflage werden in 21 Abschnitten alle im Zusammenhang mit einer Nachlasspflegschaft stehenden Aspekte fundiert und umfassend behandelt. Erweitert wurde das Werk um die Gebührentabelle nach der KostO im Anhang.
Äußerlich hat die Neuauflage elf Seiten weniger als ihre Vorgängerin. Dies beruht aber nicht auf einer inhaltlichen Kürzung der Stoffmenge gegenüber der Vorauflage, sondern auf technischen Änderungen. Der Bogen ist damit unverändert weit gespannt und lässt keine Wünsche offen.
Die Neuauflage bietet neben den bereits in der Vorauflage mit großer Sachkunde bearbeiteten Themen rund um die Nachlasspflegschaft eine ebenso sachkundige Darstellung der verfahrensrechtlichen Aspekte, wobei hier vor allem die durch das FamFG eingetretenen Änderungen hervorzuheben sind. (…)
Die Änderungen durch das FamFG machten eine vollständige Neubearbeitung weiter Teile notwendig, deren Einarbeitung in das Werk sehr gut gelungen ist. So wurden u. a. die Abschnitte, in denen sich Zimmermann mit den Rechtsmitteln bzw. -behelfen befasst, neu geschrieben (Rz. 190 ff., 528 ff, 837 ff.), aufgrund der Übergangsregelung des Art. 111 FGG-RG aber auch auf die bisherigen Regelungen hingewiesen. Gerade diese Teile sind es, die das Werk besonders wertvoll machen, denn die Praxis ist angesichts der vielfältigen Änderungen in besonderem Maße auf profunde Hilfen angewiesen, die der Autor in dem Buch bietet. (…)
(…) Für Praxis und Theorie sind die nahezu alle Problembereiche ausleuchtenden Ausführungen außerordentlich wertvoll. Auf die Anschaffung des Buches sollte deshalb nicht verzichtet werden."
(Dipl.-Rpfl. Dagmar Zorn in FamRZ 2010, 523 f.)
... und zur 1. Auflage:
"... Der Autor hat dem an die dürftige gesetzliche Regelung anknüpfenden Themenkreis 500 Buchseiten gewidmet, was allein schon den Schluß zuläßt, daß der Stoff in aller Breite behandelt worden ist. Die Lektüre bestätigt den ersten Eindruck. In 21 ... Abschnitten gibt der Verfasser einen hevorragenden Einblick in alle wesentlichen Zusammenhänge, in die eine Nachlaßpflegschaft gestellt ist ...
Der Stoff ist im einzelnen straff gegliedert, was die Übersicht außerordentlich erleichtert. Der Leser findet schnell das Gesuchte. Der nüchterne, auf weitschweifende Erörterungen verzichtende Stil des Verfassers ist dem Verständnis sehr förderlich ...
Das Buch ist mit großer Sachkenntnis geschrieben worden. Es enthält über die schon eingangs erwähnten anerkennenswerten Eigenschaften hinaus viele nützliche Hinweise - zusätzlich aber auch eine Vielzahl von Informationen, die zwar im Einzelfalle am Rande zu liegen scheinen, einem interessierten Leser aber mühevolle Recherchen ersparen."
(Prof. Dr. Kurt Kuchinke in FamRZ 2002, 663)
"Die erschöpfende und klare Darstellung ist für alle, die mit unbekannten Erben zu tun haben, von erheblichem Wert."
(Ulrich Harmening in ZfF 3/2002, S. 72)